„Owê der bâbest ist ze…

…junc: hilf hêrre, dîner kristenheit.“ Heißt es bei Walther von der Vogelweide (die letzten beiden Verse aus „ze rome“). Das ist selbstverständlich ein Problem, über das der moderne Katholik nur noch lächeln kann. Was ich aber sehr gut nachvollziehen kann, ist die Hilflosigkeit, die einen befällt, wenn man als Katholik mit seinem Oberboss so gar nicht kann. Dass man das übrigens ohne Weiteres von sich geben darf, zeigt ja bereits der liebe Walther, dem niemand zu Lebzeiten – und das war im „finsteren“ Hochmittelalter – dafür auch nur ein Haar krümmte (so weit wir wissen, zumindest nicht, aber wir wüssten wohl davon, wenn dem so wäre).

Das Kuriose ist: ich habe mittlerweile mit unserem Papst mehr Probleme, als Personen, die keine Kirchenmitglieder sind. Im Internet erfreut er sich einer geradezu spektakulären Beliebtheit, sucht man Beispielsweise auf der amerikanischen Comedy-Seite 9Gag nach ihm, erhält man zahlreiche Suchergebnisse mit dem Titel „Good Guy Pope Francis“, die seine Demut, seine Menschenfreundlichkeit und seine (angebliche) Toleranz feiern: Papst Franziskus auf 9Gag

Vom Prinzip her freue ich mich ja wirklich, dass wir endlich einen Papst haben, der nicht als eine Art Kreuzung zwischen einem Ölscheich und der Schwester Mildred Ratchet aus „Einer flog übers Kuckuksnest“ wahrgenommen wird, aber gleichzeitig fürchte ich mich vor dem Einfluss, den dieser Papst auf die Kirche nehmen wird und ich fürchte mich auch ein wenig davor, was passieren wird, wenn die Sympathieblase platzt.

Einer der Gründe dafür, dass Franziskus sich so ungemeiner Beliebtheit erfreut, ist gewiss sein Äußeres. Während Benedikt XVI, besonders wenn er lächelte, teuflische Ähnlichkeit mit einem Alligator aufzeigte, wirkt sein Nachfolger eher wie ein Wombat oder ein Koala. Mit seiner Knubbelnase, den kleinen, runden funkelnden Knopfaugen und dem kindlichen Lächeln trifft er voll ins Kawaii -Herz des Webs. Er ist eben der nette Opa.

Ist er das?

Eigentlich ist der Papst meiner Meinung nach eher die Sorte Opa, die selbstgerecht bei jeder Gelegenheit den Zeigefinger erhebt: keine Bonbons, im Krieg wären wir zwei Kilometer für einen Kanten schimmliges Brot gelaufen und ein Hemd genügt, wenn man noch eins zum Wechseln hat! Eine weitere Eigenschaft teilt er mit dieser Sorte Opa zusätzlich: er ist immer noch kein Freund der Homosexuellen, er will keine Frauen im Priesteramt und auch sonst sind seine Ansichten eher Konservativ als irgend etwas anderes – auch, wenn das Internet das gerne hätte. Seine Aussage über Homosexuelle unterscheidet sich nämlich nicht von den bereits seit einigen Jahrzehnten durch viele Kirchenmänner offiziell vertretenen Meinungen. Eine Änderung der Haltung der Kirche zu praktizierter Homosexualität wird es unter ihm ebenfalls kaum geben.

Die ihm unterstellte vollkommen neuartige Weltoffenheit und Toleranz dient lediglich der Selbstbestätigung jener Außenstehenden, die ihn irgendwie sympathisch finden und mit viel Mühe verdrängen, dass ihre bisher in ungebrochenem Nörgelchor hervorgebrachte Kirchenkritik auf ihn genauso anwendbar ist. Ein anderer hätte auf dieselben (zugegebenermaßen vorsichtigen) Äußerungen möglicherweise viel mehr Kritik geerntet, als er.

Eine weitere Neigung teilt er mit diesem Opa: er hat zwar ein teuer eingerichtetes Wohnzimmer, aber er benutzt es nicht. Ähnlich, wie die sparsamen Kinder der Kriegsgeneration ihre guten Stuben hüteten, hockt er vor dem verschlossenen Papstpalast.

Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso ihm das als Demut und Volksnähe ausgelegt wird, in meinen Augen ist es eher Verschwendung: die Räumlichkeiten müssen dennoch gepflegt und erhalten werden, ob er nun darin wohnt oder nicht. Die Bude zu verkaufen und den Erlös an die Armen zu spenden, wie er es gewiss tun würde, wenn er so könnte, wie er wollte (oder zumindest vorgibt zu wollen), ist so oder so keine Option, weil den Kasten ohnehin keiner kaufen würde (außer vielleicht irgend ein Ölscheich?). Wieso also nicht die Party auf dem sinkenden Schiff genießen? Ich kann mir vorstellen, dass jeder Flüchtling auf Lampedusa mit dem größten Vergnügen in die Räumlichkeiten des Papstes einziehen würde – ist es da nicht blanker Hohn von ihm, es nicht zu tun, obwohl er kann?

In Wirklichkeit verschwendet unser demütiger Papst in seinem von den Medien gefeierten Sich-Zieren Geld und Zeit und außerdem stößt er einen Haufen Leute vor den Kopf.

Bis zu einem gewissen Grad bedient er damit auch die ihm zugedachte Rolle: Die Kirche stand bei seiner Wahl in der Erwartung, endlich ihre Demographie in die Realität umzusetzen und einen „3. Welt-Papst“ zu wählen, wollte aber offensichtlich „nicht so richtig 3. Welt“ und entschied sich für Südamerika – jetzt mimt der Papst nach allen Regeln des Klischees den „edlen Wilden“, dem alles Gold der Erde nichts wert ist und der in herzerwärmender Einfalt eine tiefe Verbundenheit zu allen Lebewesen fühlt, wenn er mit seinem erfrischend „verrückten“ Verhalten der europäischen Gesellschaft den Spiegel ihrer eigenen Verrücktheit vorhält… doch auch ohne postkolonialistische Kritik halte ich sein Verhalten für problematisch:

Alle seine kleinen „großen Gesten“ dienen letztlich der Inszenierung seiner Tugenden von Ar- bis D-mut. Das Beste ist: es scheint tatsächlich ganz gut zu funktionieren, denn die Einzigen, die ihn dafür kritisieren sind natürlich jene, die durch ihr Intellektuelles und „Prasssüchtiges“ Gehabe ja sowieso in der medialen Kritik stehen und auf die ja genau die Gesten des Franziskus abzielen – es ist herrlich: wer ihn kritisiert, bestätigt ihn (Moment mal, erinnert uns das an irgendetwas?).

Hier beginnt meine Sorge: der Papst zieht all jene Figuren in Misskredit, die die Kirche meiner Meinung nach so dringend, dringend braucht.

Seit ungefähr 50 Jahren gibt es in steigendem Maße eine Intellektuellen- und eine Wohlstandsfeindlichkeit in der Kirche, die immer nur mühsam in Schach gehalten werden kann (in der Regel lief sie sich immer durch das Altern ihrer Protagonisten tot). Sie zeigt sich darin, dass z.B. den ständigen Rufen nach Einfachheit, Verständlichkeit und mehr kantigen Formen aus Bronzeguss stattgegeben wird. Die Abschaffung des Lateinischen als Liturgische Sprache, Taizé und die systematische Garagisierung der Kirchenräume sind deren praktische Umsetzung. In manchen Gemeinden ist alles so simplifiziert worden, dass sich ein Kindergottesdienst von einem gewöhnlichen nur noch dadurch unterscheidet, ob man nun „Satan“ oder „Verführer“ sagt (und beide abzuschaffen wird ja auch in Erwägung gezogen).

Die Kirche bricht immer mehr mit ihrer strahlenden Vergangenheit von Künstlern, Philosophen und genialen Wirtschaftern (Stichwort Benediktiner), um sie durch rhythmisches Klatschen in baufälligen Turnhallen zu ersetzen.

Unser Papst klatscht mit.

Hatten die Pastoralreferentinnen, berufs-jugendlichen Religionslehrer und pädaogisch verbildeten Jugendleiter bisher immer Mühe gehabt, den Papst und seine zu „Füllt den jungen Wein nicht in die alten Schläuche“ nur ungenügend passenden theologischen Ansichten zu vermitteln, bläst der Neue ihnen nun genau in die Segel, indem er mit seinen einfachen (um nicht zu sagen: billigen) Aktionen Schlagzeilen macht. Fingerfarben sind eben günstiger als Michelangelo.

Nur: eine Kirche, die all jene vergrault, die ihr ein intellektuell ansprechendes Profil geben und sie auf finanziell solide Beine stellen könnten, ist bald sowohl wirtschaftlich als auch geistig bankrott. Der Papst kann nicht mehr bewusst auf seine roten Schuhe verzichten, wenn er sie sich sowieso nicht mehr leisten kann. Also soll er sie doch bitte tragen – die Wirtschaft in Italien ist eh schwach und er könnte mit ein wenig Investition etwas für die Ärmsten der Armen tun.

Unser babest ist nicht ze junc, er ist ze…

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12 Kommentare

Eingeordnet unter Kritik zu katholischen Themen

12 Antworten zu “„Owê der bâbest ist ze…

  1. Maria Dalmagena

    Nur: eine Kirche, die all jene vergrault, die Jesus in einer Garage mehr erfahren, erleben, erfühlen können als im verweihrauchten Hochamt eines katholischen Festgottesdienstes, die haben wir ja schon längst … Was wohl sehnt die religiös verarmte (und doch so unterschwellig sehnsüchtige) alleinerziehende Mutter (oder der alleinerziehende Vater), die in der heutigen, säkularen Welt lebt, arbeitet, liebt, leidet herbei, um Gott endlich nahe zu sein? Den guten Menschen von Rom in Mozetta, roten Schuhen, lateinischem Gesang und Mundkommunion? In der Peripherie wächst die Not (auch die spirituelle) – ganz recht hat er, der Papst. Da hilft nur religiöse Zärtlichkeit und keine „strahlende Vergangenheit von Künstlern, Philosophen und genialen Wissenschaftlern“ – ganz recht hat der Papst.

    • Zunächst mal: du hast mich falsch zitiert.
      womit genau hat er denn Recht, der Papst? Das hätte ich jetzt schon gerne genauer erklärt, womit er denn den alleinerziehenden Eltern geholfen hat?
      der Papst setzt auf Emotion, Emotion und noch mehr Emotion. Das ist mir zu wenig für ein Pontifikat. Herzenswärme, Milde und Erdung schließen sich mit Intellekt und Tradition ja wohl nicht aus.

      • Maria Dalmagena

        Womit er recht hat, der Papst, steht im Post: „In der Peripherie wächst die Not (auch die spirituelle) – ganz recht hat der Papst.“ Muss der Papst notleidenden Alleinerziehenden helfen? Wohl kaum. Das sollen jene machen, die an der richtigen Stelle sind, um das zu tun. Er soll dann aber auch nicht seine roten Schuhe tragen, um damit – so deine Argumentation – der armen italienischen Wirtschaft etwas Gutes zu tun (und scheinbar folgerichtig den Ärmsten der Armen – aber die arbeiten nicht in der Schuhindustrie, die hausen auf einer Insel tief unten im Mittelmeer).

        Vielleicht spricht der Papst viele „ im Geiste Arme“ an, die von ihrer Kirche enttäuscht sind, weil diese Gott gar so wunderschön intellektuell rüberbringt, was häufig nichtssagend und weltfremd ankommt. Klar, Emotio und Ratio schließen sich nicht aus. Wenn sie das tun, gibt’s Probleme. Franziskus macht’s mit viel Emotion. Wenn für dich das zu wenig ist für ein Pontifikat, wird dich niemand dafür kritisieren. Für mich waren die bisherigen Pontifikate eher von einer intellektuellen Hypertrophie geprägt. Nach einem „Denker-Papst“ nun mal ein „Gefühle-Papst“. Päpste sind auch nur Menschen. Und wenn da mal einer so herzerfrischend anders ist, dann haben die Probleme, die ihn nicht in ihre Schublade reinkriegen und die wissen, wie Päpste sein müssen (Vielleicht weil die Verbindung von Emotion und Papsttum doch zu verwegen scheint).

        Wer jubelt dem Papst zu? Die, die nicht viel von Theologie verstehen. Und die, die viel, sehr viel, zu viel davon verstehen, rümpfen die Nase (kein Wunder bei Worten wie: Stallgeruch, Feldlazarett etc.). Ein Papst hat vom Katheder seines Frontallappens aus zu reden und darf nicht im Swimmingpool seines Limbischen Systems rumplantschen. Wo käme die Kirche da hin? Ja, wo käme sie da wohl hin …

        Mir gefällt Franziskus. Er verwirrt so schön. Das kann heilsam sein.

      • Nun gut, darauf lasse ich mich ein, dass es nicht schadet, wenn der Papst emotional ist und auf emotionaler Ebene anspricht. Das ist ja auch das Schöne an der Religion.
        Vieles aber von dem, was er von sich gibt (z.B. seine Kapitalismuskritik) ist irgendwo „wohlfeil“. Die Möglichkeit, einer bestimmten Bevölkerungsgruppe nach dem Schnabel zu reden, ohne dann konkrete Handlungen oder auch nur Handlungsanweisungen folgen lassen zu müssen (er ist ja der Papst: da darf und muss er sich nicht einmischen)…
        Was ich übrigens eine richtig gute Aktion von ihm fand war das hier: http://blogs.faz.net/planckton/2013/11/19/steht-der-papst-auf-die-goldenen-gene-900/ Der Papst überwindet hier eine von seinen Vorgängern (und ihm) festgelegte Linie, in der Hoffnung, damit tatsächlich das Leben der Menschen zu verbessern (und da es viele katholische Philippinos gibt, wird das möglicherweise tatsächlich die Akzeptanz für das genveränderte Saatgut erhöhen, bei dem oft das gesellschaftliche Misstrauen die Verbreitung verhindert).
        Ich finde ihn eigentlich ansonsten nicht besonders erfrischend, weil viele seiner Vorgehensweisen dem medialen Klischee des „Wohltäters“ folgen. Kinder küssen und so.

  2. Isabell

    Super Text! Seit Papst Franziskus im Amt ist, bin ich mir auch etwas unschlüssig wie ich von ihm denken soll, vor allem weil er von den Medien größtenteils so positiv beurteilt wird (was ja im Allgemeinen wenn es um die katholische Kirche geht ein ziemlich seltenes Phänomen ist ;)).
    Einerseits denke ich ist es nicht schlecht, wenn solche bescheidenen Gesten vom Chef direkt ausgehen, denn im Grunde ist Bescheidenheit ja erstrebenswert, aber so wie du bin ich der Meinung dass das nicht alles sein kann. Die Position zu kritischen Themen ist dieselbe geblieben und nur wegen dieser „Inszenierung“ (ich bin mir nicht sicher ob es eine ist) scheint das auf einmal nicht mehr so wichtig zu sein. Ich kenne mich bei weitem nicht so gut aus wie du, aber ich habe auch das Gefühl, dass die Haltung des Papstes in gewisser Weise „intellektuellenfeindlich“ ist.
    Andererseits gehört für mich (ich bin mir allerdings bewusst darüber, dass das Geschmacksache ist und bei weitem nicht alle gläubigen Katholiken so empfinden) der „Prunk“, vor allem die festliche, altehrwürdige Gestaltung der Heiligen Messe, einfach zur katholischen Kirche dazu. Es macht wesentlich so eine Art Zauber für mich aus und gibt mir das Gefühl, dass ich Gott in würdiger Weise feiere. Ich fühle mich nicht so ganz in der Lage zu beurteilen, inwieweit so eine Vereinfachung negative Auswirkungen auf die katholische Kirche hat, aber deine Argumentation scheint mir sehr einleuchtend.
    Mich würde übrigens sehr deine Meinung zum Priesteramt für Frauen und auch zum Zölibat interessieren. :)

    • Danke :)
      Ja, das ist genau mein Problem. Aber als Expertin würde ich mich, was den Papst angeht, nicht verstehen. Eigentlich wollte ich nur mein unterschwelliges Unbehagen formulieren.
      Ich bin mir z.B. auch immernoch nicht so ganz klar geworden darüber, wie viel davon sozusagen die „Linie“ ist, die er fährt (also im Klartext: die Show, das Gesicht, dass er sich geben will) und wie viel davon einfach wirklich Charaktersache ist. Ich werde wahrscheinlich nie Papst werden, aber ich bin ein viel zu fröhlicher und genussbetonter Mensch, um eine Gelegenheit auszulassen, das zu genießen, was mir angeboten wird (natürlich im Rahmen des Anständigen, sonst macht’s ja auch keinen Spaß mehr ;)). Daher gönn ich auch Anderen (im Rahmen des Anständigen) ihre Privilegien…
      Ich glaube jetzt auch nicht direkt, dass der Papst auf die Dauer zur Abschaffung des intellektuellen Katholizismus führen wird, aber er wird ein bestimmtes Bild von Religiosität fördern, mit dem ich nicht viel anfangen kann und mit dem aber der Begriff „Religion“ mitlerweile sogar ganz allgemein assoziiert wird: das ist irgendwas innerliches, touchie-feelie-mäßiges… Dabei kann Katholizismus so expressiv und bunt und ja: blattvergoldet sein.

      Zu den Frauen kommt bestimmt bei Gelegenheit was, zum Zölibat habe ich zwar auch was zu sagen, aber dafür müsste ich mal länger recherchieren (Ende der Semesterferien vielleicht).

      • Ich schließe mich Isabell an und harre der kommenden Gelegenheiten mit Spannung. Bislang bin ich verwirrt (und das meine weder pos- noch negativ) von dem differenzierten Bild, welches Dein Blog von Dir und Deinen Positionen liefert.
        Von daher: bitte mehr Input :)

      • Hallo,
        zuerst: vielen Dank für die Blumen.
        Dann: ich versuche, mehr zu schreiben, aber im Moment bin ich noch mit meinen Hausarbeiten zu Gange!
        Es freut mich auch, dass Du meine Beiträge „differenziert“ findest. Denn im echten Leben lande ich so oft zwischen zwei Fronten, von denen mich beide als Extremistin bezeichnen würden…
        Aber so ist das wohl bei jedem emotional aufgeladenen Thema…

      • Um den Papst zu verstehen, muss man verstehen, dass er das ist, was man in Lateinamerika einen „pastoralista“ nennt. Er kommt aus der Seelsorge in Buenos Aires, einem Riesenmoloch mit enormen wirtschaftlichen Problemen, vor allem in den favelas am Rande. Er hat die Diözese umgebaut, so dass ihr Schwerpunkt jetzt in dieser benachteiligten Peripherie liegt und sich die Priester einschließlich ihres Bischofs als Seelsorger für und unter diesen Menschen verstehen. Dogmatisch und auch spirituell ist er konservativ, aber es ginge ihm gegen sein innerstes Verständnis des Priesters als Seelsorger der Menschen, die Distanz zwischen sich und den Gläubigen zu legen, die nun einmal mit dem Einzug in die päpstlichen Räume und dem dazu gehörigen Protokoll verbunden wäre.

  3. Pingback: „Owê der bâbest ist ze… | theolounge.de

  4. HERZLICH WILLKOMMEN!
    Soeben in die kath. Bloggerliste aufgenommen:
    http://www.bloggerliste.blogspot.de

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